| Der Hongkong-Dollar ist die
Währung der chinesischen Sonderverwaltungszone
Hongkong. Daneben wird er auch in der Sonderverwaltungszone
Macau
und einigen Teilen der
Volksrepublik China, vor allem in der Provinz
Guangdong, zur Bezahlung akzeptiert. Der
ISO-Code
des Hongkong-Dollars ist HK. Im Juli
1972 wurde der Hongkong-Dollar erstmalig fest an den
US-Dollar gekoppelt. Der Hongkong-Dollar wurde zu einem
Umtauschkurs von 7,8 HKD je US-Dollar an die amerikanische
Währung gekoppelt, wobei der HKD aufwerten, aber nicht
abwerten durfte.
Seit 1. Mai 2005 ist diese Kopplung
nun gelockert worden und der HKD darf in einer Bandbreite um
den Wert von 7,8 HKD je US-Dollar schwanken, wobei es keine
festgeschriebenen Werte dieser Bandbreite gibt. Folgende
Münzen und Banknoten sind im Umlauf.
10¢, 20¢, 50¢, $1, $2, $5, $10
Banknoten: $10, $20, $50,
$100, $150, $500, $1,000

Geldpolitische Autorität
Hongkong behält laut dem Grundgesetz
und der gemeinsamen Sino-Britischen Erklärung die
Souveränität über Währungsangelegenheiten. Diese wird von
der Hong Kong Monetary Authority (HKMA) ausgeübt.
Die HKMA stellt sicher, dass Hongkongs gesamte Geldbasis
durch US-Dollar-Währungsreserven
gedeckt ist. Hierzu verfügt die HKMA über eine der drei
größten Devisenreserven der Welt.
Die HKMA gibt Banknoten allerdings
nicht selbst heraus, sondern hat das Recht dazu an drei
verschiedene Banken in Hongkong vergeben. Diese Banken sind:
Die Banken dürfen nur dann neue
Dollar herausgeben, wenn der entsprechende Wert in US-Dollar
ihrer Einlage entspricht. Jede dieser Banken gibt Banknoten
der Stückelung 20, 50, 100, 500 und 1.000 HKD in
vorgegebenen Grundfarben und Abmessungen heraus, jedoch sind
diese Banken frei in der Gestaltung des Designs der
Banknoten. Schon vor der offiziellen Übergabe der ehemaligen
Kronkolonie Großbritanniens an China 1997 wurden Banknoten
und Münzen, die das Abbild der Königin Elisabeth II.
zeigten, langsam aus dem Umlauf genommen.
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