Der ungarische Forint (HUF)
Der Forint ist die Währung Ungarns.
Ein Forint ist formal in 100
Fillér (dt. Heller) eingeteilt, diese Einheit
hat jedoch seit Ende der 1990er Jahre keine Bedeutung mehr.
Es sind Münzen zu
5, 10, 20, 50, 100 und 200 Forint im
Umlauf.
Es gibt Banknoten zu
500, 1000, 2000, 5000, 10.000 und 20.000
Forint.
Der Fillér hat seinen Namen vom
Heller. Der Forint wiederun bekam seinen Namen vom
Florin, einer nach der Stadt Florenz benannten Goldmünze, die
sich im 13. Jahrhundert in ganz Europa verbreitete. In Ungarn wurde
der Forint 1325 eingeführt. Im 14. und 15. Jahrhundert war Ungarn
der größte Goldproduzent Europas. Der Forint zählte bis zum 17.
Jahrhundert zu den stärksten Währungen der Region und bestand bis
Mitte des 19. Jahrhunderts.
Als die Österreicher Ungarn in ihr Reich
einverleibten, prägten sie eigene Forint-Münzen für den ungarischen
Teil Österreichs. Nach der Befreiung Ungarns führte die neue
Regierung 1892 die ungarische Krone ein, welche 1925 wiederum von
der Nachfolgewährung namens Pengo ersetzt wurde.
Der Pengo erlitt allerdings eine so hohe Abwertung, dass dies als
Inflationsweltrekord ins Guinness-Buch der rekorde eingingeinging.
So wurde am 1. August 1946 der Forint wieder offizielle Währung
Ungarns. Dabei wurde ein Forint wurde als 4·1029 (400
Quadrilliarden, ausgeschrieben
400.000.000.000.000.000.000.000.000.000) Pengo festgesetzt.
Währungsrechner mit aktuellem
Wechselkurs Euro-Forint
Quellen
Weblinks
Bildnachweis